Allein zu wohnen gehört für viele Menschen in Österreich längst zum Alltag. Laut Statistik Austria gibt es hierzulande mittlerweile mehr als 1,6 Millionen Einpersonenhaushalte. Gleichzeitig bleibt der Wunsch nach Gemeinschaft bestehen. Eine aktuelle Trendstudie von ImmoScout24 zeigt, dass gemeinschaftliche Wohnformen für einen beachtlichen Teil der Bevölkerung attraktiv sind.

Besonders das Mehrgenerationenwohnen rückt dabei zunehmend in den Mittelpunkt. Gemeint ist nicht zwingend die klassische Großfamilie, die sämtliche Wohnräume teilt. Vielmehr können Großeltern, Eltern und Kinder – oder auch nicht miteinander verwandte Menschen unterschiedlicher Altersgruppen – in getrennten Wohnbereichen unter einem Dach, auf demselben Grundstück oder in unmittelbarer Nachbarschaft leben.

Das Konzept verbindet gegenseitige Unterstützung im Alltag mit sozialem Austausch und ermöglicht gleichzeitig ausreichend Raum für Privatsphäre und individuelle Unabhängigkeit.

58 Prozent zeigen Interesse am Mehrgenerationenwohnen

nsgesamt können sich 58 Prozent der Befragten vorstellen, in einem Mehrgenerationenhaus zu leben. Für 18 Prozent klingt dieses Wohnmodell sogar sehr attraktiv, weitere 40 Prozent finden es eher interessant.

Das Ergebnis zeigt: Der Wunsch nach gemeinschaftlichem Wohnen ist kein Randthema. Für viele Menschen kann ein entsprechend geplantes Haus eine Antwort auf unterschiedliche Herausforderungen des Alltags sein.

Großeltern können beispielsweise bei der Kinderbetreuung unterstützen. Jüngere Familienmitglieder können wiederum Einkäufe, Fahrten oder organisatorische Aufgaben übernehmen. Gleichzeitig bleiben durch getrennte Wohneinheiten oder klar definierte Rückzugsbereiche die notwendige Selbstständigkeit und Privatsphäre erhalten.

Interesse Mehrgenerationen Wohnen

Nicht nur Best Ager interessieren sich für das Wohnmodell

Bemerkenswert ist, dass Mehrgenerationenwohnen nicht nur für ältere Menschen interessant ist. Auch viele junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren können dem Zusammenleben von Jung und Alt einiges abgewinnen.

Zurückhaltender zeigt sich hingegen die Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren. In dieser Lebensphase stehen häufig die eigene Familiengründung, Kinderbetreuung und das unmittelbare Zusammenleben mit den eigenen Kindern im Mittelpunkt. Alternative Wohnformen spielen daher offenbar eine etwas geringere Rolle.

Damit wird deutlich: Mehrgenerationenwohnen ist nicht ausschließlich eine Lösung für das Alter. Es kann vielmehr ein langfristiges Wohnmodell sein, das sich an unterschiedliche Lebensphasen und Familienkonstellationen anpasst.

Frauen stehen dem Konzept besonders offen gegenüber

Deutliche Unterschiede zeigt die Studie zwischen Frauen und Männern.

Bei den Frauen bewerten insgesamt 64 Prozent das Mehrgenerationenwohnen positiv. 21 Prozent finden das Modell sehr interessant, weitere 43 Prozent eher interessant.

Bei den Männern liegt die Zustimmung bei insgesamt 51 Prozent. Davon stufen 14 Prozent das Wohnmodell als sehr interessant und 37 Prozent als eher interessant ein.

Die Ergebnisse zeigen, dass flexible und gemeinschaftlich orientierte Wohnformen besonders bei Frauen auf große Offenheit stoßen.

Perspektive für zu groß gewordene Häuser

Besonders groß ist das Interesse bei Menschen, die ihre derzeitige Immobilie als zu groß empfinden. Mehr als zwei Drittel dieser Gruppe stehen dem Mehrgenerationenwohnen positiv gegenüber.

Regionale Unterschiede

Auch regional zeigen sich Unterschiede. Besonders hoch ist die Zustimmung im Burgenland, wo 78 Prozent der Befragten dem Modell positiv gegenüberstehen. In Salzburg liegt der Anteil bei 72 Prozent.

Zurückhaltender fällt das Interesse in Vorarlberg mit 49 Prozent sowie in Wien und Kärnten mit jeweils 54 Prozent aus.

Auffällig ist jedoch, dass Mehrgenerationenwohnen nicht nur in größeren Städten Anklang findet. Auch in kleineren Gemeinden wird das Konzept positiv bewertet.

Quellen

Text und Studiendaten:
ImmoScout24-Presseinformation „Wohnen im Wandel: Gemeinsam statt einsam“, veröffentlicht am 2. Juni 2026. Grundlage ist eine von Integral Markt- und Meinungsforschung im Jänner 2026 durchgeführte Onlinebefragung von 1.000 Österreicher:innen im Alter von 18 bis 69 Jahren.

Daten zu den österreichischen Privathaushalten:
Statistik Austria, „Privathaushalte“. Für das Jahr 2025 werden 1.633.800 Einpersonenhaushalte ausgewiesen.

Grafik:
Datenquelle: ImmoScout24-Trendstudie von Integral Markt- und Meinungsforschung, Jänner 2026. Grafische Aufbereitung: BSC Immobilien.

Startbild:
KI-generiertes Bild, erstellt mit OpenAI für BSC Immobilien, Juni 2026.

Online-Portale bleiben der wichtigste Startpunkt der Immobiliensuche, Mietwohnungen liegen besonders stark im Fokus – doch die emotionale Traumimmobilie ist und bleibt für viele ein Haus mit Garten.

Die Immobiliensuche beginnt heute online

Wer heute eine Immobilie sucht, beginnt in den meisten Fällen digital. Laut der aktuellen Analyse von willhaben und Marketagent setzen 70,1 Prozent der Befragten bei der Immobiliensuche auf Online-Immobilienportale. Das bestätigt, was wir aus der täglichen Praxis kennen: Der erste Eindruck entsteht heute fast immer online – über Bilder, Grundrisse, Exposé-Texte, 360-Grad-Rundgänge und eine klare Positionierung.

Für Verkäufer bedeutet das: Eine Immobilie muss digital sofort überzeugen. Professionelle Fotos, ein aussagekräftiger Titel, ein gut strukturierter Beschreibungstext und eine realistische Preispositionierung sind nicht nur „nice to have“, sondern entscheidend dafür, ob Interessent überhaupt genauer hinsehen.

Wonach Oesterreich sucht

Kernaussage: Mietwohnungen liegen mit 47,1 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Häusern zum Kauf mit 34,1 Prozent und Eigentumswohnungen mit 33,7 Prozent.

Mietwohnungen bleiben besonders gefragt

Die Befragung zeigt deutlich: Wohnungen zur Miete stehen derzeit an erster Stelle. 47,1 Prozent der Befragten bevorzugen aktuell eine Mietwohnung. Dahinter folgen Häuser zum Kauf mit 34,1 Prozent und Eigentumswohnungen mit 33,7 Prozent. Auch Baugrundstücke und Häuser zur Miete bleiben relevant, liegen aber klar dahinter.

Interessant ist dabei auch die gewünschte Größe: Bei Eigentumswohnungen ist der Bereich zwischen 61 und 80 Quadratmetern besonders gefragt, der Medianwert liegt bei rund 80 Quadratmetern. Bei Mietwohnungen ist die gewünschte Fläche etwas kleiner – hier liegt der Medianwert bei etwa 70 Quadratmetern. Das passt gut zu aktuellen Suchprofilen: Viele Menschen wünschen sich kompakte, gut geschnittene Wohnungen, die leistbar bleiben, aber dennoch genügend Raum für Homeoffice, Gäste oder flexible Wohnnutzung bieten.

Der Traum vom Haus mit Garten lebt

So rational die Immobiliensuche oft beginnt – Preis, Lage, Finanzierung, Betriebskosten, Zustand – so emotional bleibt sie im Kern. Wenn die Befragten völlig frei wählen könnten, wäre die klare Nummer eins ein Haus mit Garten. 46,2 Prozent nennen diese Wohnform als persönliche Traumimmobilie.

Das zeigt: Der Wunsch nach Freiraum, Grün, Privatsphäre und Lebensqualität ist ungebrochen. Gerade seit den letzten Jahren hat der eigene Außenbereich stark an Bedeutung gewonnen – sei es als Rückzugsort, Familienraum, Arbeitsort im Sommer oder einfach als Stück Natur direkt vor der Tür.

Oesterreichs Traumimmobilie

Was heißt das für Immobilienverkäufer?

Für Eigentümer, die eine Immobilie verkaufen möchten, lassen sich aus diesen Ergebnissen wichtige Schlüsse ziehen. Immobilien werden nicht nur über Quadratmeter verkauft, sondern über Nutzungsmöglichkeiten, Atmosphäre und Zukunftsbilder. Ein Garten ist nicht nur eine Grünfläche, ein Balkon nicht nur ein Anhang zur Wohnung und ein zusätzliches Zimmer nicht nur ein Raum – all das sind emotionale Mehrwerte, die richtig sichtbar gemacht werden müssen.

Gerade bei Wohnungen sollte der Grundriss klar erklären, wie der vorhandene Raum genutzt werden kann. Bei Häusern zählt neben Zustand und Lage besonders die Inszenierung des Wohngefühls: Garten, Terrasse, Ausblick, Rückzugsmöglichkeiten, Arbeitsbereiche und flexible Nutzungskonzepte sollten im Exposé klar herausgearbeitet werden.

Was heißt das für Suchende?

Für Käufer und Mieter zeigt die Befragung vor allem eines: Die Nachfrage konzentriert sich stark auf bestimmte Segmente. Gut geschnittene Mietwohnungen, Eigentumswohnungen rund um 70 bis 80 Quadratmeter und Häuser mit Garten bleiben besonders gefragt. Wer sucht, sollte daher gut vorbereitet sein – mit klarem Suchprofil, realistischem Budgetrahmen und rascher Entscheidungsfähigkeit, wenn das passende Objekt auftaucht.

Gleichzeitig lohnt es sich, über den ersten Wunsch hinauszudenken. Manchmal erfüllt nicht nur das klassische Haus mit Garten den Traum vom guten Wohnen – auch eine Wohnung mit Balkon, eine Dachgeschosswohnung mit Terrasse oder ein kompakter Grundriss in sehr guter Lage kann genau die richtige Lösung sein.

Die aktuelle Befragung zeigt sehr schön, wie rational und emotional Immobilienentscheidungen zugleich sind. Gesucht wird online, verglichen wird nach Preis, Lage und Größe – entschieden wird aber oft dort, wo ein Objekt ein Gefühl auslöst. Genau deshalb ist eine professionelle Immobilienvermarktung so wichtig. Sie übersetzt Zahlen, Flächen und Fakten in ein verständliches, attraktives und glaubwürdiges Gesamtbild. Denn am Ende geht es nicht nur um Immobilien – es geht um Lebensräume und Lebensträume.

Quelle:
APA-OTS Presseaussendung „Österreichs aktuelle Vorlieben bei der Immobiliensuche“, Aussender: willhaben.at, Kontakt: Andreas Pucher, Pucher Communications, 10.06.2026. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von Marketagent im Auftrag von willhaben unter 1.551 Personen im Alter von 18 bis 59 Jahren, die aktuell oder in den vergangenen sechs Monaten auf Immobiliensuche waren.

Aktuell profitieren Käufer:innen in Österreich noch von einer temporären Gebührenbefreiung bei der Grundbuch- (1,1 %) und Pfandrechtseintragungsgebühr (1,2 %), die im Zuge des Wohn- und Baupakets 2024 eingeführt wurde.

Diese gilt für Immobilienkäufe mit Vertragsabschluss nach dem 31.03.2024, sofern der Grundbuchsantrag zwischen 01.07.2024 und spätestens 30.06.2026 beim zuständigen Grundbuchsgericht eingebracht wird – maßgeblich ist dabei das Einlangen des Antrags, nicht das Kaufdatum.

Die Befreiung ist an Bedingungen geknüpft, insbesondere muss die Immobilie dem dringenden Wohnbedürfnis (Hauptwohnsitz) dienen und gilt bis zu einer Bemessungsgrundlage von € 500.000 (darüber anteilig, ab € 2 Mio. entfällt sie komplett).

Für Käufer besonders relevant: Die derzeitige Befreiung von den Eintragungsgebühren ist nur befristet gültig und endet mit 30.06.2026 – danach sind die regulären Gebühren wieder in voller Höhe zu entrichten.

Für Kaufinteressenten bedeutet das: Wer noch von dieser Förderung profitieren möchte, sollte den Erwerb und insbesondere die Grundbucheintragung rechtzeitig vor diesem Stichtag abwickeln.

Nachhaltigkeit und Zukunftstauglichkeit als zentrale Entscheidungsfaktoren

Die Gespräche an den Ständen der Immobilienaussteller zeigten ein deutlich aktives Kaufinteresse. Besonders gefragt waren Informationen zu Klimaneutralitätenergieeffizienter Bauweiseneuen Heizsystemen und der Frage, ob eine Immobilie langfristig „enkelfähig“ ist. Auffällig war zudem die zunehmend positive Marktstimmung: Viele Besucher:innen suchen wieder aktiv nach Wohnraum, bevorzugt nach größeren Wohnungen – etwa vier Zimmer mit Freiflächen wie Balkon, Terrasse oder Dachterrasse.

Großer Andrang bei Vorträgen: Finanzierung und Sanierung dominieren

Die Silent Stage war durchgehend stark frequentiert, die große Vortragsbühne bis auf den letzten Platz besetzt. Besonders hohes Interesse galt den Themen rund um die Finanzierung von Immobilien und Sanierungen sowie Notar- und Rechtsfragen rund um den Immobilienerwerb

Nach vielen Vorträgen nutzten zahlreiche Besucher:innen die Gelegenheit, Expert:innen direkt anzusprechen und individuelle Fragen zu klären. Viele gaben an, gezielt auf die Messe gekommen zu sein, um sich über aktuelle Angebote, Förderungen, rechtliche Aspekte und Finanzierungslösungen zu informieren. Das klare, professionelle Messe-Setting und der persönliche Austausch wurden vielfach hervorgehoben.

Hybridformat überzeugt – und ein Roboter sorgt für Aufmerksamkeit

Das Zusammenspiel aus Messeerlebnis am Erste Campus und ergänzenden digitalen Angeboten bewährte sich erneut.

Sebastian Berloffa, CEO und Inhaber von enteco, erklärt:
„Der Erfolg der Messe basiert auf unserem ganzjährigen Kontakt mit der Zielgruppe. Die Besucherinnen und Besucher sind hochqualifiziert und kommen mit aktivem Kaufinteresse zu auf die Messe. Mit dem Hybridformat – vor Ort und im Stream – erreichen wir sie auf mehreren Ebenen. Der Erste Campus bietet dafür eine Umgebung mit großem Charme und schafft einen modernen Rahmen für das Thema Wohnen.“

Ein besonderes Detail begeisterte zusätzlich: Ein Roboter, der Gäste durch die Messe führte und prompt zum meistfotografierten „Teammitglied“ avancierte.

Neue nachhaltige Projekte stoßen auf reges Interesse

Die Immobilienunternehmen stellten neue, stark auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Projekte vor. Der Zulauf war hoch – viele Gespräche führten bereits zu konkreten Folgekontakten und Terminvereinbarungen. Die Messe zeigte damit klar, welche Themen Käufer:innen heute bewegen: nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wohnen, realistische Finanzierbarkeit und die Zukunftsfähigkeit älterer Bestandsobjekte.

Design trifft Nachhaltigkeit

Erstmals präsentiert sich Saloni Furniture als Interior Partner der Messe. Die internationale Marke steht für hochwertiges Möbeldesign und nachhaltige Produktion. Besucher:innen erleben ausgewählte Stücke direkt im Erste Wohnzimmer sowie an der Media Wall.

Weitere Informationen

Über die Erste Wohnmesse

Die Erste Wohnmesse ist Österreichs größte Immobilienmesse und bringt seit über 20 Jahren an einem Sonntag im Herbst alle zusammen, die sich für das Thema Wohnen begeistern – von Wohnungssuchenden über Bauträger und Makler:innen bis hin zu Finanz- und Servicepartnern.

Mit jährlich über 4.500 Besucher:innen45 Ausstellern und 20 Medienpartnern bietet sie einen kompakten Marktüberblick, wertvolle Beratung und praxisnahe Fachvorträge zu aktuellen Themen wie nachhaltiges Wohnen, Energieeffizienz und digitale Wohntrends.

Die Messe versteht sich als Plattform für Austausch, Wissen und Inspiration – und ist zugleich ein Ort, an dem Zukunft des Wohnens erlebbar wird.

Weitere Informationen: www.erstewohnmesse.at


Über enteco Concept GmbH

enteco ist eine Digital- und Eventmarketing-Agentur mit Sitz in Wien. enteco setzt auf die Kombination von Social Media, Event-Marketing sowie Website und Plattform-Development. Die Kombination dieser drei Kern-Disziplinen ermöglicht einen umfassenden (digitalen) Marketingansatz mit strategischen Eckpfeilern.

Seit 2021 führt CEO und Inhaber Sebastian Berloffa das 1997 gegründete Unternehmen. Die Agentur verbindet langjährige Erfahrung im Event-Management mit digitaler Expertise und entwickelt maßgeschneiderte Kommunikationslösungen für Unternehmen und Organisationen. Sie ist Ausrichterin der jährlich stattfindenden größten Immobilien-Messe, der Erste Wohnmesse, mit digitalen und interaktiven Touch-Points.

Zu den Kunden zählen u.a.: die WKO, Erste Bank, Glorit, BUWOG, Strabag Real Estate, EHL, FINcredible, Mischek, UBM Development, Rhomberg Bau, Ulreich Bauträger, MS Schwarz GmbH, BWSG und viele weitere.

Weitere Informationen: www.enteco.at

Der Wiener Immobilienmarkt zeigt sich von einer spannenden Seite: Während sich die Preise nach den starken Anstiegen der vergangenen Jahre spürbar stabilisieren, zieht die Nachfrage langsam an. Für Interessierte und Anleger eröffnet sich damit ein Zeitfenster, das sowohl Sicherheit als auch Potenzial bietet.

Preise: stabile Basis mit leichten Anstiegen

Der aktuelle Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Wien liegt im Schnitt bei 6.615 €. Damit bewegen sich die Preise nur knapp über dem Niveau des Vorjahres. Eine 70 m²-Wohnung kostet somit durchschnittlich 463.000 €.

In besonders gefragten Bezirken wie Mariahilf, Landstraße oder die Innere Stadt müssen Käufer allerdings mit weit mehr für eine vergleichbare Wohnung rechnen. Im internationalen Vergleich bleibt Wien damit zwar hochpreisig, aber deutlich erschwinglicher als die Metropole München oder Paris.

Wien: Eigentumswohnungen Angebotspreise und Nachfrage erstes Halbjahr 2025 im Vergleich zu 2024

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Quelle: ImmoScout24, August 2025, Vergleich 1. Halbjahr 2025 zu 1. Halbjahr 2024, Berechnungsmethode Median

Nachfrage: viele Menschen suchen wieder aktiv

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Jeder Vierte in Wien ist derzeit auf Immobiliensuche. Österreichweit liegt der Wert bei 16 %. Besonders erfreulich: Rund 60 % der Suchenden möchten tatsächlich kaufen.

Die Gründe dafür sind vielfältig – die häufigsten Motive sind Veränderungen in der Lebenssituation, mehr Platzbedarf und der Wunsch nach einem eigenen Zuhause. Faktoren wie hohe Wohnkosten oder Unzufriedenheit spielen dagegen eine deutlich geringere Rolle als noch im Vorjahr.

Marktumfeld: günstige Rahmenbedingungen für Käufer

Die Stabilisierung der Preise signalisiert aber auch, dass der Markt wieder berechenbarer wird. Gleichzeitig erleichtern sinkende Zinsen und steigende Einkommen den Schritt ins Eigentum. Ein Wehmutstropfen ist, dass die Zahl neuer Bauprojekte sinkt und das Angebot knapp bleibt. Die Mietpreise steigen dadurch und, es ist gleichzeit ein Argument, nicht allzu lange mit einer Kaufabsicht zuzuwarten.

Ein guter Zeitpunkt für den Schritt ins Eigentum

Wer jetzt auf Wohnungssuche geht, trifft auf eine seltene Kombination: stabile Preise, eine große Auswahl an Objekten und ein positives Umfeld für Finanzierungen. Damit ist 2025 ein guter Zeitpunkt, den Traum vom eigenen Zuhause in Wien in die Tat umzusetzen.

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In Zeiten steigender Immobilienpreise und urbaner Verdichtung sind kleine Wohnungen mehr als nur praktische Wohnlösungen – sie sind der perfekte Einstieg ins Eigenheim, ein flexibles Zuhause für Singles und Paare oder eine attraktive Anlage für Investor:innen. Besonders in Wien und Umgebung steigt die Nachfrage nach kompakten, gut geschnittenen Einheiten stetig. Wer clever plant, profitiert von maximaler Lebensqualität auf beschränktem Raum.

Für wen sind kleinere Wohnungen ideal?

Kleine Wohnungen eignen sich für viele Lebenssituationen:

  • Singles oder junge Paare, die eine bezahlbare, zentrale Wohnung suchen.
  • Berufstätige, die eine praktische Stadtwohnung als Zweitwohnsitz nutzen.
  • Anleger:innen, die auf stabile Vermietbarkeit und Nachfrage setzen.

Vorteile auf einen Blick – warum klein manchmal groß ist

Leistbarer Einstieg: Kleine Wohnungen haben einen geringeren Kaufpreis, was den Einstieg in den Immobilienmarkt erleichtert.

Effizienz: Jeder Quadratmeter wird optimal genutzt – moderne Grundrisse sorgen dafür, dass selbst kompakte Einheiten großzügig und wohnlich wirken.

Flexibilität: 2- bis 2,5-Zimmer-Wohnungen lassen sich individuell nutzen: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Homeoffice oder Gästezimmer – alles ist möglich.

Attraktiv für Anleger:innen: Die Nachfrage nach kleinen Wohnungen ist hoch, sie sind leicht vermietbar und bieten langfristig stabile Renditen.

Praxisbeispiel: Unsere aktuellen Objekte

Aktuell haben wir zwei besonders attraktive Wohnungen im Portfolio, die all diese Vorteile perfekt vereinen:

2-Zimmer-Wohnung in der Rosentalgasse 9, 1140 Wien
Diese moderne Wohnung bietet auf 48,82 m² Wohnfläche ein helles, durchdachtes Wohnambiente. Die offene Wohnküche lädt zum Kochen, Essen und Entspannen ein, das ruhige Schlafzimmer mit Einbauschrank sorgt für gemütliche Rückzugsmomente. Ein ca. 6 m² großer Balkon und ein Stapelgaragenstellplatz runden das Angebot ab – ideal für Singles, Paare oder als Investment.

2,5-Zimmer-Wohnung in Baden
Diese frisch renovierte 2,5-Zimmer-Wohnung bietet auf ca. 76 m² Wohnfläche ein helles, modernes Zuhause. Der großzügige Wohnbereich mit Zugang zur verglasten Loggia lädt zum Entspannen ein, das Schlafzimmer verfügt über einen praktischen Einbauschrank. Die angrenzende Küche und das Esszimmer sind flexibel nutzbar – etwa als Homeoffice oder Gästezimmer. Bad, separates WC und Abstellnische runden das Raumangebot ab.

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Wichtig: Ob zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage – kleine Wohnungen haben großes Potenzial. Sie verbinden Urbanität, Komfort und Flexibilität in einem kompakten Paket. Wer clever plant, genießt maximale Lebensqualität auf kleinem Raum.

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Mit 1. Juli 2025 endet in Österreich die KIM-Verordnung, eine Maßnahme, die seit August 2022 die Kreditvergabe für den Immobilienkauf und den Eigentumserwerb in Österreich massiv behindert hat. Was bedeutet dieses Aus für künftige Immobilienkäufer? Wird der Traum vom Eigenheim nun wieder realistischer – oder bleiben die Hürden trotz Reform hoch? 
Wir fassen zusammen, was sich ändert und was das für Sie bedeutet. 

Was war die KIM-Verordnung? 

Die sogenannte Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung (KIM-V) wurde 2022 von der Finanzmarktaufsicht (FMA) erlassen. Ziel: eine Überhitzung des Immobilienmarkts zu verhindern und Banken zu einer verantwortungsvolleren Kreditvergabe zu verpflichten. Die Verordnung sorgte zwar für eine Stabilisierung des Marktes und einen Schutz vor Überschuldung, wurde aber von Käufern sowie von Immobilienräten und Banken kritisiert. Die Vorgaben erschwerten besonders Familien und jungen Erstkäufern die Anschaffung einer Immobilie und führten zu einem deutlichen Nachlassen der Bautätigkeit sowie sinkenden Kreditvergaben. 

Was ändert sich jetzt? 

Mit dem Auslaufen der KIM-Verordnung werden flexiblere Richtlinien eingeführt. Die neuen, unverbindlichen Empfehlungen des Finanzmarktstabilitätsgremiums (FMSG) sollen als Leitfaden für Banken und Kreditinstitute dienen und orientieren sich inhaltlich an den alten Verordnungen. Durch die Lockerungen werden die entsprechenden Bankenprozesse unkomplizierter und effizienter, und eine individuelle, flexible Kreditbeurteilung wieder möglich. 

Was bedeutet das konkret für Käufer? 

  • Banken können die persönliche Situation wieder flexibler bewerten 
  • Ende der starren Vorgaben 
  • Flexiblere Finanzierung möglich 

Was sagt der Markt? 

Fachleute sehen in der neuen Regelung einen wichtigen Impuls für die Branche. Sinkende Zinsen und rückläufige Inflation machen Immobilienfinanzierungen wieder attraktiver und schaffen neue Möglichkeiten. Die Experten loben die flexiblere Kreditvergabe bei weiterhin kalkulierbarem Risiko, die besonders auch Familien und jungen Erstkäufern wieder realistischere Aussichten auf ein Eigenheim gibt. 

Fazit: Lichtblick oder Trugschluss? 

Das Aus der KIM-Verordnung schafft Rückenwind für Immobilienkäufer – besonders für jene, die über solides Einkommen verfügen, aber nicht über hohe Eigenmittel. Interessierte sollten diesen historisch günstigen Moment nutzen, sich jetzt gut informieren und ihre Finanzierung realistisch durchrechnen, um sich den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen. 

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Tipp: Auch die Gebührenbefreiung für Grundbuch- und Pfandrechtseintragungen gilt noch bis 1. Juli 2026. Wer bis dahin kauft und ein dringendes Wohnbedürfnis nachweist, kann mehrere tausend Euro sparen. Mehr dazu in unserem Interview mit RA Dr. Stephan Briem

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Die KIM-Verordnung, die seit 2022 für strenge Regeln bei der Vergabe von Wohnkrediten sorgte, wird Mitte 2025 auslaufen. Dieser Schritt wird nicht nur die Kreditvergabe erleichtern, sondern könnte auch den Neubau beleben und vielen Haushalten den Traum vom Eigenheim wieder ermöglichen. Erfahren Sie, wie diese Änderung den Immobilienmarkt beeinflussen wird und welche Chancen sich daraus ergeben.

Lockerung ab 30. Juni 2025

Nach Jahren strenger Kreditvergaberichtlinien, die im Rahmen der KIM-Verordnung (Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung) eingeführt wurden, können sich Immobilieninteressierte und Bauwirtschaft auf eine Lockerung freuen. Ab dem 30. Juni 2025 entfällt diese Regelung, wie das Finanzmarktstabilitätsgremium (FMSG) Anfang Dezember 2024 bekannt gab.

Die KIM-Verordnung sollte ursprünglich die Stabilität des Bankensektors durch strenge Auflagen bei Wohnimmobilienkrediten sichern. Die Maßnahme zeigte zunächst mikropolitisch positive Effekte: Der Anteil ausgefallener Kredite sank, und die Kapitalausstattung der Banken verbesserte sich. Doch mit den stark gestiegenen Zinsen führte sie auch zu massiven Einschränkungen. Vor allem junge Familien und sogenannte "Häuselbauer" sahen sich in ihrem Wunsch nach Wohneigentum stark benachteiligt.

Branchenvertreter und Politiker begrüßen die Abschaffung der Verordnung und nennen das Auslaufen einen "wichtigen Schritt", der nicht nur den Zugang zu Krediten erleichtern, sondern auch den Wohnungsbau beleben wird. Prognosen zeigen, dass ohne Maßnahmen zur Förderung von Neubauprojekten der Markt stark geschrumpft wäre.

Hoffnung für Familien

Die Finanzaufsicht erwartet jedoch von den Banken weiterhin verantwortungsbewusste Vergabepraktiken. Experten mahnen, dass die Ausgestaltung der neuen Regelungen entscheidend für die Stabilität des Marktes sein wird.

Der Wegfall der KIM-Verordnung öffnet nun erneut Türen: für den Immobilienkauf, den Wohnungsbau und die Bauwirtschaft. Gleichzeitig gibt es wieder Hoffnung für viele Familien, die in den letzten Jahren von überzogenen Kreditvergaberichtlinien ausgebremst wurden.

42 Immobilien-Aussteller präsentierten am 10. November 2024 auf der Erste Wohnmesse, Österreichs größter Immobilienmesse im Herbst, ihre aktuellen Angebote und Projekte einem enorm interessierten Publikum.

Der alljährliche Immobilien-Sonntag im Herbst im Erste Campus am Belvedere stand ganz im Zeichen rund um die Themen Häuser, Wohnen, Bauen und Finanzieren.

Mit einem neuen Aussteller-Rekord und 4.520 Immobilieninteressierten erreichte die beliebte Publikumsmesse vor Ort sowie auch über das Streaming der Vorträge in der Stage Hall ein absolutes All-time-high in beiden Bereichen.

(Fotocredit: Peter Buchgraber). Sowohl Besucher:innen als auch Aussteller identifizierten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als absolute Dringlichkeit bei neuen Wohnprojekten und als wichtigen Entscheidungsfaktor. Weiter

Hier sind alle Fotos zur Erste Wohnmesse 2024 und das Aftermovie.

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